Über uns
„Wir betreiben und investieren in Hotel-, Restaurant- und Barbetriebe in der Schweiz und Europa“.
Als unabhängige Betreiber- und Beteiligungsgesellschaft engagieren wir uns in Hotel-, Restaurant- und Barbetrieben in der Schweiz und Europa – operativ wie auch als Investor auf eigene oder fremde Rechnung.
Wir sind seit über 20 Jahren ein Familienunternehmen – geprägt von Vertrauen, langfristigem Denken und persönlicher Verantwortung. Gründer Christian Scotoni entstammt der Zürcher Unternehmerfamilie Scotoni, deren geschäftliche Wurzeln bis 1893 zurückreichen mit Unternehmungen in der Bau-, Film-, Flugzeug-, Immobilien- und Hotelbranche.
Eugen Scotoni-Gassmann (1873–1961), Sohn einer Wiener Bauhandwerksfamilie, gründete 1893 in Zürich das Baugeschäft Eugen Scotoni-Gassmann. Das Unternehmen prägte mit zahlreichen Bauprojekten das Stadtbild von Zürich und der Schweiz – darunter das erste Hochhaus des Landes, das Bel-Air Métropole in Lausanne. Mit dem Bau des Apollo Cinerama in Zürich im Jahr 1928 – dem damals grössten Kino der Schweiz – eröffnete das Familienunternehmen ein neues Kapitel im Kino- und Filmgeschäft. In den folgenden Jahren expandierte das Unternehmen mit zahlreichen weiteren Kinobetrieben in Zürich und Lausanne, geführt durch die integrierte Metropole-Kinos-Gruppe. Zwischen 1931 und 1935 erwarb die Familie die in Berlin ansässige Terra Film AG, die grösste Filmproduktionsgesellschaft Europas, und weitete damit ihre Tätigkeit auf das Filmgeschäft aus.
Schweizer Unternehmer der Bau- und Filmbranche. Geboren am 29. Juli 1873 in Wien, verheiratet mit Angela Gassmann-Grieder (1877-1953) aus Wollerau. Das Paar hatte neun Kinder. Gestorben am 29. Mai 1961 in Zürich.
Quellen, Publikationen: „Ein Buch vom Bauen“ (Verlag: Zürich. Fretz & Wasmuth Verlag,1943). Historisches Lexikon der Schweiz HLS (2012).
Eugen Scotoni-Gassmann
Eugen Scotoni führte das Unternehmen gemeinsam mit seiner Ehefrau Angela Gassmann-Grieder (1877–1953) und hatte neun Kinder. Die Söhne Edwin, Ralph und Anton-Eric traten früh in das Familienunternehmen ein und übernahmen Verantwortung. Edwin Scotoni (1899–1999) leitete Teile des Baugeschäfts und profilierte sich in den 1940er-Jahren mit Eisenbahnprojekten in Südamerika. Ralph Scotoni (1901–1955) verantwortete die Filmgeschäfte in Berlin. Nach dem Tod von Eugen Scotoni-Gassmann im Jahr 1961 übernahm der jüngste Sohn, Dr. Anton-Eric Scotoni (1916–2011), die Gesamtleitung des Familienunternehmens. Einen Teil seines Vermächtnisses widmete er der Stadt Zürich und gründete die Eugen Scotoni-Gassmann Stiftung mit rund 250 Wohnungen in Zürich-Oerlikon für Senioren und kinderreiche Familien.
Schweizer Unternehmer der Bau-, Film- und Flugzeugbranche sowie Politiker. Geboren am 7. August 1916 in Zürich, verheiratet mit Renate Scotoni-Kayser (*1951) aus Zürich. Das Paar hatte zwei Kinder. Gestorben am 8. Dezember 2011 in Zürich.
Quellen, Publikationen: „Anton-Eric Scotoni und seine 70 Jahre“ (1986).
Dr. Anton-Eric Scotoni
Dr. Anton-Eric Scotoni vereinte die Unternehmensbereiche unter der heutigen Scotoni-Holding AG und entwickelte das Filmgeschäft mit der Gründung des Ascot Elite Filmverleihs weiter. Als einer der ersten Schweizer Piloten erweiterte er das Unternehmen von 1947 bis 1968 als Generalvertreter der Cessna Aircraft Company für Europa und gründete mehrere Flugtaxi- und Luftfahrtgesellschaften. Ab den 1950er-Jahren baute er zudem die Hotel- und Gastronomiesparte auf – mit dem Hotel Ascot, 1990 dem Hotel Wellenberg sowie weiteren Betrieben in Zürich. Mit seiner Ehefrau Renate Scotoni-Kayser (*1951) hatte er zwei Söhne, Antonio (*1985) und Christian (*1980). Ab den 1980er-Jahren übernahm Renate Scotoni die operative Führung und fokussierte das Unternehmen auf die heutigen Kernbereiche Immobilien, Hotellerie und Gastronomie.
Anfang der 2000er-Jahre trat Christian Scotoni (*1980) in das Familienunternehmen ein und übernahm die Leitung der Hotel- und Gastronomiesparte sowie die entsprechenden Beteiligungen, darunter die Commercio Cantina AG. Mit der Gründung der CSU GmbH führte und entwickelte er diesen Bereich unternehmerisch auf eigene Rechnung weiter. Er repositionierte die Hotelbetriebe als Boutique-Hotels und gründete 2007 die Vertigo Gastro AG in Zürich, die mit einem der investitionsstärksten Gastronomieprojekte der Stadt neue Akzente setzte. Nach dem Verkauf unter anderem des Hotel Ascot in Zürich an die FIFA fokussierte er sich konsequent auf die Führung und Entwicklung eigener Projekte in Hotellerie und Gastronomie.
Schweizer Unternehmer der Hotel-, Gastronomie- und Immobilienbranche. Geboren am 19. August 1980 in Zürich, in Partnerschaft mit Tanja Eyer (*1974). Das Paar hat ein Kind.
Quellen, Publikationen: „Tagesanzeiger - die 200 prominentesten Zürcher“ (2008). „Forbes - Leben wie James Bond“ (2023).
Christian Scotoni
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